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Kapstadt, Garden Route, Addo mit Kind – 2

posted by Kiki 5. Mai 2016 1 Comment
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In einem ganz kühnen Moment hatten wir beschlossen, die letzten zehn Tage unseres Aufenthalts On The Road zu verbringen. Wir wollten zum Addo Elephant National Park fahren – noch hinter Port Elizabeth.

Mehr als 1.000 Kilometer Autofahrt eine Strecke. Ein gewagter Plan, wenn man weiß wie ungerne unsere Kinder in der Vergangenheit Auto gefahren sind.

 

Garden Route

Das konnte uns aber nicht abschrecken und wir haben die Strecke in mundgerechte Häppchen zerlegt, mit vielen Übernachtungsstopps. Außerdem wurden fleißig Globuli gegen eventuelle Reiseübelkeit verfüttert.

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Kap Agulhas

Los ging es also erst einmal in Richtung  Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas. Hier treffen Atlantischer und Indischer Ozean aufeinander und vermischen sich.

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Kap Agulhas

In Kap Agulhas haben wir in einem Homestay bei einer sehr religiösen Familie gewohnt, die unheimlich herzlich aber auch ein weeenig entrückt waren.

Es ist immerhin, quasi das Ende der Welt

Das erklärt doch einiges …

Und Emilia hat ihren ersten Leuchtturm erklommen – mit Hochklettern bis ganz oben! Da konnte einem schon mal das Herz in die Hose rutschen.

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Autofahren mit Kindern besteht aus Pausen

Einige der klassischen Stationen auf der berühmten Garden Route, die landschaftlich wirklich total schön und sehr abwechslungsreich ist – also, Knysna (eine Art Disneyland für Naturtouristen), George, Mossel Bay – haben wir uns zu größten Teilen gespart, auch in der Nebensaison schien es dort etwas touristisch. Wir sind zumeist am späten Nachmittag erst am Zielort angekommen und haben dann vor allem ausgespannt, gespielt, gekrabbelt (Ihr könnt vermutlich erraten, wer was gemacht hat).

Die Tage waren meistens so strukturiert, dass wir während Junas Vormittagsschlaf ein Stück mit dem Auto gefahren sind – währenddessen gab es „Ich packe meinen Koffer und nehme mit“, „Ich sehe was, was du nicht siehst“, Schilder raten und „Schere, Stein, Papier“ mit Emilia.

Dann haben wir eine lange Mittagspause zum Essen und Spielen eingelegt. Ein großer Dank an Tripadvisor für tolle Café/Restaurant-Ideen auf dem Weg, die mit einem Spielplatz und einer Grasfläche ausgerüstet waren, so dass beide Kinder auf ihre Kosten kamen.

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Und wenn nachmittags die Kinder wieder schliefen, sind wir noch eine längere Strecke gefahren.

 

Tsitsikamma National Park

Einzig im Tsitsikamma National Park blieben wir auf dem Hinweg zwei Nächte. Mitten in der Natur und sehr entspannt. Der Nationalpark gehört auch zur Garden Route, schließt aber die Küstenregion mit ein. Wir sind sogar mit Kind und Baby gewandert: Zu einer Hängebrücke, die in beeindruckender Kulisse über die Schlucht am Storms River Mouth gespannt ist. Unter uns die tosende Brandung des Meeres. Auf der anderen Seite angekommen hat unser Baby Juna erst einmal laut ihre Stimme erhoben und lange nicht mehr aufgehört zu rufen und zu brabbeln.

Sie ist da wohl an ihrem Traumort angekommen!

 

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Absolutes Highlight und Ziel unserer Fahrt war aber der Addo Elephant Park.

 

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Hier geht’s zur Galerie mit den schönsten Fotos von der Garden Route

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1 Comment

Kapstadt, Garden Route, Addo mit Kind - 3 - ElternReiseZeit 21. Mai 2016 at 13:25

[…] auf unserer Rundreise auf der Garden Route sollten wir auch das krasse Gegenteil erfahren: Mehr als eine Stunde unangekündigte Wartezeit, […]

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