Unsere Reiseziele

La Barra, Palermo, Kapstadt mit Kind – 1

posted by Kiki 23. März 2016 0 comments
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Ein Wort vorab: Ich freue mich sehr über den schönen und intensiven Kontakt mit vielen von Euch in den letzten Wochen (und Monaten kann man nun ja schon sagen).

Auch das – Zeit haben für den Austausch mit Menschen, die mir am Herzen liegen – ist etwas, das ich mir für diese Reisemonate gewünscht habe!

Manchmal braucht es nur einen Stupser, um wieder ins Gespräch zu kommen …

Apropos Gespäch: Wir haben wieder viel zu erzählen aus den letzten Wochen (einige von Euch befinden sich ja quasi noch am Strand östlich von Punta del Este in Uruguay…).

Also …

La Barra

… Uruguay war insgesamt leider etwas kühl, windig und feucht. Wir haben uns dennoch nicht vom Strand ferngehalten und Emilia und Daniel sind sogar das ein oder andere Mal in die Wellen gehüpft.

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Man merkte aber schon, dass die Saison sich dem Ende neigte. Genau genommen ein sehr abruptes Ende fand: Am Morgen des 1. März war plötzlich ein Großteil der Geschäfte und Restaurants in unserem schnuckeligen Strandort ohne vorherige Ankündigung verrammelt und verriegelt und der Ort wie leergefegt.

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Während wir schliefen muss eine kleine Völkerwanderung stattgefunden und der Großteil der (Saison)Bewohner den Ort verlassen haben.

Wir hatten jedoch das Glück, dass „unsere“ La Linda, ein fantastisches Café mit sehr gutem Kaffee und super Gebäck: Scones, Muffins, Media Lunas, Alfajores weiterhin geöffnet war. Ein wesentlicher Programmpunkt jeden Tages.

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Am Vorabend unserer Rückfahrt nach Buenos Aires waren wir in Montevideo mit unserer netten Airbnb-Gastgeberin Sol zum Dinner im Cafe Bacacay. Schön, wieder eine „erwachsene Unterhaltung“ zu führen (Daniel einmal ausgenommen) und Sol wiederzusehen. Eine tolle Frau, mit der sich auch Emilia trotz Sprachbarriere auf Anhieb blendend verstand.

Und mal wieder ein Argument dafür, über HomeExchange oder Airbnb zu reisen. Weil man einfach nette und interessante Leute trifft.

Bemerkenswertes aus Uruguay

  • Wenn man mit ausländischer Kreditkarte zahlt, werden einem die 22% MwSt. erlassen (das nenne ich ein Verkaufsargument…)
  • Das allgegenwärtige Nationalgericht Chivito ist eine merkwürdige Angelegenheit: Steak auf einem Bett von Pommes, Käse, Tomaten, Mayonnaise, Speck und Oliven. Auf dem Steak noch ein Spiegelei
  • Es ist tatsächlich möglich, bei Crêpas für eine einfachen Crêpe mit Zimt/Zucker den Gegenwert von EUR 7 zu bezahlen
  • Selbst in den kleinsten Nestern gibt es inoffizielle „Parkplatzwächter“/„Einweiser“/“Autoaufpasser“, die wahlweise im Weg rumstehen oder wild fuchtelnd einen Parkplatz zuweisen (egal ob nötig/gewünscht oder nicht) – natürlich in der Erwartung auf ein paar Peso Entlohnung
  • Wenn man es versäumt, auf der Fähre Richtung Argentinien seine verbliebenen uruguayischen Pesos zurückzutauschen, wird man die Dinger auf der ganzen Welt nicht mehr los … (Uruguay ist einfach zu klein und daher für die Geldwechsler uninteressant)

Und weil manchmal der Tag steht oder fällt mit einem guten Kaffee: Hier als feste Kategorie meine persönliche Hitliste nach Städten 😉

Insbesondere wenn man weiß, dass ein guter Kaffee in Südamerika irgendwie doch gar nicht so einfach zu bekommen ist. Meist ist er nämlich viel zu dünn. Daher niemals einen Cortado nehmen! Das ist kein Espresso. Besser direkt einen Ristretto bestellen. Dann bekommt man einen Espresso.

 

Mit dem Schiff von Montevideo nach Buenos Aires

Die Rückfahrt mit der schnellen Buquebus Fähre (Achtung: es gibt langsame und schnelle Fähren!) nach Buenos Aires war etwas stürmisch und uns allen blümerant.

Buquebus Fähre von Montevideo nach Buenos Aires

Juna hat aus Notwehr die ganze Zeit gepennt und Daniel und Emilia haben sich in die Erste Klasse durchgebettelt, um Vorne rausschauen zu können.

Das hat die Übelkeit dann in Schach gehalten.

Zurück in Buenos Aires haben wir uns wieder voll erholt und dann die Gelegenheit, nochmal einen anderen Stadtteil kennenzulernen: Palermo!

 

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Hier geht’s zur Galerie mit unseren schönsten Bildern aus La Barra

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