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Berlin, Buenos Aires, Montevideo mit Kind – 2

posted by Kiki 1. März 2016 0 comments
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Vor allem haben wir aber das gemacht, was der normale Porteño mit Familie so nachmittags und am Wochenende macht: Auf den Spielplatz, in den Park, in den Zoo oder in eines der  Stadtbäder gehen. Vor allem Letzteres war ein echtes Erlebnis!

 

IM FREIBAD

An einem der heißesten Tage. Auf einem riesigen Gelände zwischen Industrieanlagen und Schnellstraße liegt das Freibad im Parque Manuel Belgrano. Direkt in der Einflugschneise des nationalen Flughafens. Wir hatten dennoch eine Menge Spaß zwischen den vielen Familien. Interessantes Detail am Rande:

Bevor man in Argentinien in ein Freibad Einlass erhält muss man zu einem kurzen medizinischen Checkup.

Der wird gleich ein paar Meter weiter gemacht. In unserem Fall von gelangweilten aber freundlichen Studenten der medizinischen Fakultät der Universität Buenos Aires. Der Test besteht im wesentlichen aus einer oberflächlichen Sichtkontrolle von Füßen, Händen, Kopf auf offensichtliche Krätze oder wuselige Kleintiere.

 

Schnuckern in Buenos Aires

Apropos Freibad: In Buenos Aires gibt es an jeder Ecke Cafés mit ausgezeichneten Backwaren. Auch das Eis ist zum Reinlegen. In der Kategorie Hokey Pokey aus Berlin – allerdings glaubt der Argentinier offensichtlich nicht an daran, Stückchen in das Eis zu machen, also leider keine Schoko, Karamell, Frucht, etc. zum Kauen.

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Kindergeburtstag – Motto: FROZEN

Ein echtes Highlight in vielerlei Hinsicht war es, dass Emilia zu einem Kindergeburtstag eingeladen wurde. Von Agus(tina), einem der Mädchen aus der „Turnhalle“.

Ich sage nur FROZEN GALORE!

Für alle, die keine kleinen Kinder haben: Seit ca. zwei Jahren sind wirklich alle kleinen Mädchen besessen von Anna und Elsa, den beiden protagonistischen Schwestern eines Disney-Streifens, dessen Merchandise allgegenwärtig ist. Wir haben zwei Jahre damit verbracht, sämtlichen Merchandisekram davon erfolgreich abzuwehren.

Und dann: Dieser Geburtstag! Das Motto: FROZEN. Die Deko: FROZEN. Ballons, Cupcakes, Muffins, Lollis, Becher, Servietten … und: Drei ausgebildete Schauspieler, die geschlagene drei Stunden die Kinder mit Songs, Spielchen und Auszügen aus dem Film FROZEN bespaßt haben. In einer absurden mikrofonverstärkten Lautstärke.

Und es gab Fotos mit Anna, Elsa und Olaf, dem leichtgeistigen, sprechenden Schneemann.

Emilia konnte es nicht fassen. Und lief danach eine Woche durchgängig mit dem lila Glitzerhaarreif rum, den sie dort geschenkt bekommen hat. Das ebenfalls geschenkte FROZEN Mäppchen immer fest ans Herz gedrückt…

Wenn es sich zwar auch in Deutschland eingebürgert hat, dass die Gäste am Ende noch eine Kleinigkeit geschenkt bekommen (Goody Bags – meistens mit Süßigkeiten. Bei uns gibt es aber immer etwas zum Basteln oder so), so sind wir hier mit Sachen nach Hause gegangen, die den Gegenwert unseres Geschenks an das Geburtstagskind bei Weitem überstiegen haben. Unfassbar.

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Krass war aber auch der Geburtstag als soziales Event insgesamt.

Wären wir – wie die Mama des Geburtstagskinds wohl anfangs dachte – dauerhaft nach Argentinien gezogen, wäre dies unsere Eintrittskarte in die entsprechenden Kreise gewesen.

Leider lauter halbwegs gelangweilte reiche Mamis, die Meisten nicht mehr berufstätig und später kamen die erfolgreichen Papis dazu. Klischees allerorten.

Ansonsten bin ich echt beeindruckt von der Kinder-Vernarrtheit der Argentinier!

 

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